In unserem 5. Teil unseres Ausrüstungs-Checks für den Jakobsweg kümmern wir uns um die Gegenstände, die vielleicht manch einer in unserer Rucksack-Packliste aus dem Teil 1: Was nehme ich mit? vermisst haben. Wir haben sie ganz bewusst nicht in diesem Teil beschrieben, denn diese Dinge finde ich nicht in meinem Rucksack. Ich trage sie am Körper!

Aber auch bei den Dingen, die wir direkt am Körper tragen heißt die oberste Devise: leicht und funktional. Ich habe mich dazu entschlossen, die Ausrüstung im Zwiebelprinzip zu beschreiben. Also so, wie man sie anzieht. Also verzeiht mir die etwas unübersichtliche Nummerierung.

Unsere Empfehlung für eine nützliche Wanderausrüstung beschreiben wir in 6 Teilen: 1. Was nehme ich mit?, 2. Was ist mit Hygiene?, 3. Wie versorge ich meine Blasen?, 4. Was esse und trinke ich?, 5. Was trage ich am Körper? 6. Wie packe ich meinen Rucksack?

Was trage ich am Körper?

1

Wandersocken

Bei Socken sollte man sich für Wander- oder Trekkingsocken entscheiden. Sie bieten eine gute Polsterung an den wichtigsten Stellen und trocknen auch durch ihren Materialmix sehr schnell.

2

Unterhose

Ich bevorzuge eine Funktionsunterhose mit leichtem Beinansatz, wie bei Boxershorts, denn bei Slips ist die Gefahr etwas größer, dass man sich einen Wolf läuft.

3

Funktions-Shirt (kurz)

Ich empfehle Funktionsbekleidung, da diese schneller trocknet als normale Baumwoll-T-Shirts.

4 Zip-Off Treckinghose Mit einer Hose für warmes und kühles Wetter bestens ausgerüstet. Gerade bei langen Wanderungen empfehle ich eine Zipp-Off Trekkinghose, weil das Wetter öfter wechseln kann, und man keine großen Umziehaktionen durchführen muss. Schnell, praktisch, leicht!
5 Leichte Fleece-Jacke Besonders am Morgen oder am Abend kann es auch im Sommer empfindlich kühl werden. Eine leichte Fleece-Jacke schafft hier schnell Abhilfe. Ich bevorzuge eine Jack, da ich durch den Reißverschluss die Temperatur besser regulieren kann als bei einem Pullover.
6 Wanderschuhe Auch bei der Wahl der Schuhe gilt: Wir laufen nicht in der Wildnis! Deshalb reichen leichte Trekkingschuhe oder Trailrunningschuhe völlig aus. Sie sollten wasserdicht sein und ein gutes Profil bieten. Je leichter, desto besser. Ich halte nicht viel davon, eine Empfehlung über die Schuhgröße auszusprechen. Manche kommen mit Schuhen bestens klar, die genau ihrer Schuhgröße entsprechen. Andere schwören darauf, dass sie unbedingt ein bis zwei Größen größer sein sollen. Ich sage: "Du musst dich in deinen Schuhen kompromisslos wohl fühlen!"
7 Hüfttasche (optional) Nur für den Fall, dass deine Hose zu wenig Taschen hat, bietet sich eine kleine Hüfttasche an. So hast du die wichtigsten Unterlagen immer griffbereit, auch wenn du deinen Rucksack mal für einen Stadtbummel in der Herberge oder in einem Schließfach zurücklässt.
8 Smartphone Telefon, MP3-Player, Kamera, Taschenlampe, Karte, Kompass etc. Alles nützliche Dinge, die man früher einzeln mitschleppen musste, in ein Gerät gepresst. Ladekabel nicht vergessen!
9 Kopfhörer Normalerweise bin ich ein Freund von Bluetooth-Kopfhörern. Aber auch die müssen ständig geladen werden. Die guten alten kabelgebundenen In-Ears sind leicht und benötigen keinen zusätzlichen Strom.
10 Geldbörse Ausweis, Gesundheitskarte, ggfls. Auslandskrankenschein, BahnCard und Zugtickets (bzw. Bus-/Flugtickets), Kreditkarte, DAV-Ausweis (Unfallversicherung), Bargeld für einen Tag
11 Basecap, Sonnenhut Eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz ist auf einigen Streckenabschnitten unbedingt erforderlich.
12 Lese-/Brille Nur der Vollständigkeit halber für die, die sie brauchen. Ich persönlich bevorzuge eine Brille. Kontaktlinsen finde ich auf solchen Touren eher unpraktisch.
13 Wanderstöcke Moderne Trekkingstöcke oder der klassische Wanderstab bieten Halt, unterstützen das Gleichgewicht und entlasten die Gelenke. Die leichten Teleskopstöcke kann man auch gut mal am Rucksack verstauen, wenn man sie mal nicht benötigt.

 

 

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