Endlich ist es so weit. Eigentlich wollte ich ja bereits im Mai meinen Jakobsweg fortsetzen, was dann durch die Corona-Pandemie leider ausfallen musste. Aber jetzt ist es so weit! Vom 19. bis 23. Oktober werde ich den Münchner Jakobsweg in Lindau am Bodensee beenden. Also ist jetzt auch die Zeit für unseren 6. Teil unserer Packserie gekommen.

Heute möchte ich euch zeigen, wie ihr euer Gepäck sinnvoll in eurem Rucksack verstaut. Natürlich führen auch hier viele Wege nach Rom (bzw. nach Santiago de Compostela), deshalb kann ich euch auch hier nur Tipps geben, wie ich bis jetzt gut klar gekommen bin. Noch einen allgemeinen Tipp: Packt eure Utensilien thematisch sortiert in kleinere Beutel, wie auf dem Bild dargestellt. Das hat den Vorteil, dass zum einen alles noch einmal sauber und wasserdicht verpackt ist und ihr zum anderen alles mit einem Griff parat habt. Das reduziert unnötiges kramen und suchen.

Unsere Empfehlung für eine nützliche Wanderausrüstung beschreiben wir in 6 Teilen: 1. Was nehme ich mit?, 2. Was ist mit Hygiene?, 3. Wie versorge ich meine Blasen?, 4. Was esse und trinke ich?, 5. Was trage ich am Körper? 6. Wie packe ich meinen Rucksack?

Wie packe ich meinen Rucksack?

1

Deckelfach

Ich Deckelfach kommen Dinge, die ich ständig brauche. Hier finde ich meinen Pilgerpass, den Reiseführer und mein Tagebuch. Außerdem verstaue ich hier meine Sonnen-/Lesebrille, Sonnencreme und die Stirnlampe. Portemonnaie mit Ausweis, Geldkarten, Gesundheitskarte und Bargeld können hier auch verstaut werden. Mein Rucksack hat noch große Taschen im Hüftgurt. Deshalb bewahre ich meine Geldbörse und mein Handy dort auf.

2

Hauptfach

Wechsel- und Regenbekleidung sowie die Tagesverpflegung finden ihren Platz im Hauptfach. Meine Wechselklammotten unterteile ich mit zwei Kompressionsbeuteln in Wander- und Herbergenbekleidung. Viele legen oder stopfen ihre Kleidung einfach in den Rucksack. Ich bin eher ein Freund vom Rollen. Gerollt in Kompressionsbeuteln kann ich sie senkrecht in den Rucksack packen. So habe ich schnellen und übersichtlichen Zugriff auf den gesamten Inhalt.

3

Bodenfach

Wenn ich ohne Zelt unterwegs bin, packe ich neben meinem Schlafsack auch einen Biwaksack für den Notfall ein. Außerdem finden im Bodenfach meine ultraleichten Trekkingsandalen Platz.
4 Seitenfächer In den Seitenfächern verstaue ich einmal mein Erste-Hilfe-Set, die Handschuhe, meine Powerbank sowie Ladegerät und -kabel. Bei mehreren Tagen kommen noch Ersatzbatterien für die Stirnlampe hinzu. Die andere Seitentasche ist für die Hygiene reserviert. Hier finde ich meinen Toilettenbeutel, Handtuch und alles für die Wäsche.
5 Außen Außen am Rucksack befestige ich meine Wanderstöcke, meinen Trekking-Regenschirm, Selfi stick und eine Tasse, für eine spontane Erfrischung. Und ganz wichtig! – Die Jakobsmuschel als Erkennungszeichen der Pilger.

 

 

 

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