Schon im Herbst hielt ich voller Vorfreude das Paket von Bergfreunde.de in den Händen: die INOOK Freestep Schneeschuhe. Geliefert wurden sie in einer praktischen Transporttasche, die bereits durchdachte Details aufwies. Ein Klarsichtfenster bietet freie Sicht auf den Inhalt, Tragegriffe sorgen für bequemen Transport, und stabile Ösen ermöglichen das Befestigen der Tasche unter einem Rucksack – ideal für den Transport auf Touren. Die Schneeschuhe selbst machten auf den ersten Blick einen soliden Eindruck: ein schickes Design, eine leicht einstellbare Bindung und griffig wirkende Spikes. Mit nur 1.020 g pro Schneeschuh versprechen sie außerdem ein angenehmes Tragegefühl. Jetzt fehlte nur noch eines: der Schnee.
Der INOOK Freestep fällt durch sein durchdachtes, modernes Design und die vielen praktischen Features auf:
Auf den ersten Blick schien der Freestep also ein vielversprechendes Modell zu sein, das sowohl Einsteigern als auch Fortgeschrittenen Freude bereiten könnte. Doch wie schlägt sich der Schneeschuh in der Praxis?
Nach langem Warten kam endlich der Schnee, und ich konnte den INOOK Freestep auf einer Tour zur Brecherspitz am Spitzingsee testen. Die Bedingungen waren optimal: etwa drei Meter Neuschnee und eine abwechslungsreiche Route mit Anstiegen, Quergängen und einem Abstieg – eine ideale Teststrecke, um die Schneeschuhe auf Herz und Nieren zu prüfen.
Anlegen und erste Schritte:
Das Anlegen der Schneeschuhe verlief reibungslos. Auch mit Handschuhen ließ sich die Bindung schnell und sicher anpassen. Bereits bei den ersten Schritten überzeugte der Freestep durch seinen guten Grip in geradem Gelände. Die Spikes boten auf verschneitem Untergrund zuverlässigen Halt, und das doppelte Gelenk an der Fußspitze ermöglichte ein bequemes Abrollen. Zudem bildeten sich keine störenden Schneestollen unter der Lauffläche – ein klarer Vorteil für längere Touren.
Beim Queren eines Hanges zeigten sich jedoch erste Schwächen. Die weiche Lauffläche des Schneeschuhs verdrehte sich so stark, dass mein Fuß mehrfach von der Steighilfe abrutschte. Als der Schuh in seine Normalstellung zurückkehrte, rutschte die Ferse unter die Steighilfe und arretierte sich versehentlich. Dieses Problem erschwerte das Queren von Hängen erheblich und führte zu einer spürbaren Unsicherheit bei jedem Schritt.
Während der Freestep im Anstieg trotz der genannten Schwächen noch einigermaßen funktionierte, zeigte sich der größte Mangel beim Abstieg. 150 Meter vor einer Hütte passierte das, was nicht passieren darf: Die Lauffläche des Schneeschuhs brach.
Ohne Sprünge oder außergewöhnliche Belastungen versagte der Schneeschuh plötzlich. Der Bruch des Kunststoffs machte den Abstieg extrem schwierig und gefährlich, da ich keinen sicheren Halt mehr hatte. Glücklicherweise geschah dies am Ende der Tour und in der Nähe einer Hütte – in einer abgelegenen Situation hätte dies gravierende Folgen haben können.
Der Bruch der Lauffläche ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen:
Der INOOK Freestep ist ein Schneeschuh, der auf den ersten Blick durch seine durchdachten Details und sein modernes Design überzeugt. Doch leider zeigte der Praxistest gravierende Schwächen, die seine Einsatzfähigkeit erheblich einschränken.
Stärken:
Schwächen:
Urteil:
Ein Schneeschuh, der bereits bei der ersten Tour bricht, ist für den Praxiseinsatz nicht geeignet. Die Schwächen in der Materialwahl und Konstruktion machen den INOOK Freestep zu einer enttäuschenden Wahl, insbesondere in dieser Preisklasse.
Empfehlung:
Für ernsthafte Schneeschuhtouren oder anspruchsvolles Gelände ist der INOOK Freestep nicht zu empfehlen. Stattdessen sollten interessierte Nutzer auf robustere Alternativen zurückgreifen, die eine höhere Materialqualität und Stabilität bieten. Ein solcher Defekt darf bei einem Schneeschuh, der Sicherheit und Zuverlässigkeit garantieren soll, schlichtweg nicht vorkommen.
Schon beim ersten Kontakt mit dem Cellular Pilot Top Hoodie von Silkbody wird klar, dass dieses Funktionsshirt etwas Besonderes ist. Der hochwertige Materialmix aus 80% Seide und 20% Merinowolle strahlt eine exklusive Qualität aus, die sich sofort angenehm auf der Haut bemerkbar macht. Seide und Merinowolle – zwei der edelsten Funktionsmaterialien – wurden hier geschickt kombiniert, um Tragekomfort, Funktionalität und Stil in einem Produkt zu vereinen.
Das Cellular Pilot Top ist dabei nicht nur ein funktionaler Begleiter für sportliche Aktivitäten, sondern überzeugt durch seinen schlichten, durchdachten Look auch in puncto Vielseitigkeit. Ob in der Natur, auf anspruchsvollen Klettertouren oder als komfortables Kleidungsstück für den Alltag – dieses Shirt wird den höchsten Ansprüchen gerecht.
Das Herzstück des Cellular Pilot Top ist sein Materialmix. Seide sorgt für ein leichtes, luxuriöses Tragegefühl, reguliert die Körpertemperatur und ist sowohl wärme- als auch feuchtigkeitsregulierend. Die Merinowolle ergänzt diese Eigenschaften perfekt, indem sie zusätzliche Isolierung bietet, Feuchtigkeit schnell abtransportiert und dabei geruchshemmend wirkt. Diese Kombination macht das Shirt zu einer idealen Wahl für alle Jahreszeiten: kühl im Sommer, warm im Winter.
Das schlichte Design wird durch funktionale Details aufgewertet:
Für den Praxistest wählte ich eine Gratüberschreitung (UIAA IV) an der Kampenwand in den Chiemgauer Alpen. Das Wetter war typisch für einen kühlen Herbsttag: Nebel, feuchte Luft und zwischendurch ein Hauch von Sonne. Ideale Bedingungen, um die Funktionalität des Shirts auf die Probe zu stellen.
Schon beim Zustieg zeigte sich, wie hervorragend sich der Materialmix auf das Körperklima auswirkt. Trotz der feuchten Witterung und schweißtreibender Bewegung hielt das Cellular Pilot Top meinen Körper angenehm warm und trocken. Die Feuchtigkeit wurde zuverlässig abtransportiert, sodass ich mich selbst nach intensiven Anstrengungen nicht klamm oder überhitzt fühlte.
Besonders positiv fiel die Bewegungsfreiheit auf. Der elastische Materialmix erlaubte volle Flexibilität, sowohl beim Klettern als auch bei anderen Aktivitäten, bei denen weite Bewegungen erforderlich sind. Die Daumenschlaufen erwiesen sich dabei als äußerst praktisch, da die Ärmel an ihrem Platz blieben, selbst bei wiederholten Armbewegungen.
Auf dem Gipfel angekommen, konnte ich die Kapuze in voller Funktion testen. Der hochgeschlossene Verschluss schützte vor Wind und bot dennoch genug Freiraum für eine Sonnenbrille. Die integrierten Ohr-Durchlässe waren ein kleines, aber cleveres Detail, das die Nutzung von Kopfhörern oder Brillen erleichtert. Lediglich die bei Kälte typische Kondensation unter der Brille ließ sich – wie bei jeder Skimaske – nicht ganz vermeiden.
Selbst bei wechselhaften Bedingungen hielt das Shirt, was es verspricht: angenehme Wärme, hervorragender Feuchtigkeitstransport und ein ausgezeichnetes Tragegefühl. Als die Sonne herauskam, regulierte das Shirt die Körpertemperatur so gut, dass ich es nicht als zu warm empfand. Ein klarer Beweis für die Vielseitigkeit des Materialmixes.
Neben seiner Funktionalität im Outdoor-Bereich punktet das Cellular Pilot Top auch im Alltag. Kombiniert mit einer Jeans oder einer Outdoor-Hose macht es selbst in entspannteren Umgebungen eine gute Figur. Der schlichte, elegante Look sorgt dafür, dass sich das Shirt auch abseits der Berge sehen lassen kann.
Die Pflege des Shirts erfordert etwas Aufmerksamkeit, wie es für Seide typisch ist. Handwäsche oder das Wollprogramm der Waschmaschine und liegendes Trocknen sind empfehlenswert. Trotz dieser speziellen Anforderungen trocknet das Shirt überraschend schnell, was es ideal für längere Reisen oder mehrtägige Touren macht.
Ein großer Vorteil ist die Geruchsunempfindlichkeit des Shirts. Selbst nach einem langen, intensiven Tag blieb das Shirt relativ geruchsneutral, was sowohl auf die natürlichen Eigenschaften von Merinowolle als auch auf die feuchtigkeitsregulierende Wirkung der Seide zurückzuführen ist.
Stärken:
Schwächen:
Das Cellular Pilot Top Hoodie von Silkbody ist ein echtes Highlight im Bereich der Funktionsunterwäsche. Der innovative Materialmix aus Seide und Merinowolle kombiniert luxuriösen Tragekomfort mit exzellenter Funktionalität. Ob bei kühlen Herbstwanderungen, schweißtreibenden Klettertouren oder im Alltag – dieses Shirt überzeugt durch Vielseitigkeit, durchdachte Details und hervorragende Klimaeigenschaften.
Trotz kleiner Schwächen, wie den Nähten an den Handflächen und dem etwas aufwendigen Pflegebedarf, bleibt das Cellular Pilot Top eine lohnenswerte Investition für alle, die hochwertige Funktionskleidung zu schätzen wissen. Wer bereit ist, etwas mehr auszugeben, erhält mit diesem Shirt ein echtes Premiumprodukt, das sowohl im Sommer als auch im Winter ein verlässlicher Begleiter ist.
Für Outdoor-Enthusiasten, die Wert auf Komfort, Funktion und Stil legen, ist das Cellular Pilot Top Hoodie von Silkbody definitiv eine Überlegung wert.
Das Pieps FREERIDE ist ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), das sich durch seine kompakte Bauweise, das geringe Gewicht und den erschwinglichen Preis auszeichnet. Als voll digitales LVS-Gerät mit einer Antenne richtet es sich vor allem an Skifahrer und Freerider, die in abgesicherten Skigebieten unterwegs sind. Seine einfache Bedienung und sein handliches Format machen es zu einer guten Wahl für Gelegenheitsnutzer, die eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme in ihrem Lawinen-Setup suchen.
Das Pieps FREERIDE beeindruckt mit einem minimalen Design und einer soliden Funktionalität:
Mit seinem kleinen Format und dem geringen Gewicht ist das FREERIDE kaum größer als ein Handy und damit ideal für Freerider, die nach einer leichten und unkomplizierten Lösung suchen.
Das Pieps FREERIDE punktet mit einer einfachen und übersichtlichen Bedienung, die sich auch für Anfänger schnell erschließt:
Trotz der einfachen Bedienung ist es wichtig, das Gerät regelmäßig zu üben, da die Darstellung der Feldlinien auf dem Display für Ungeübte verwirrend sein kann.
Das Pieps FREERIDE wurde in einer kontrollierten Lawinensituation getestet, um seine Leistungsfähigkeit zu bewerten.
Positive Eindrücke:
Herausforderungen:
Die Einschränkungen des Pieps FREERIDE zeigen sich insbesondere in der Suche:
Das Gerät eignet sich daher besonders für Freerider, die in Gruppen unterwegs sind, in denen mehrere Mitglieder über hochwertigere LVS-Geräte verfügen und damit im Ernstfall eine effizientere Suchfunktion übernehmen können.
Das Pieps FREERIDE ist ideal für Skifahrer und Freerider, die in abgesicherten Skigebieten auf Variantenpisten unterwegs sind. In diesen Szenarien sorgt die schnelle Verfügbarkeit des Geräts für Sicherheit – insbesondere, wenn andere in der Gruppe ebenfalls mit LVS-Geräten ausgestattet sind.
Für Tourengeher oder Schneeschuhwanderer, die sich abseits gesicherter Gebiete bewegen und möglicherweise auf sich allein gestellt sind, ist das FREERIDE jedoch keine optimale Wahl. Hier sind LVS-Geräte mit mehreren Antennen notwendig, um eine schnelle und präzise Ortung zu gewährleisten.
Das Pieps FREERIDE ist ein leichtes, preiswertes und funktionales LVS-Gerät, das für bestimmte Zielgruppen eine sinnvolle Wahl darstellt. Es ist besonders für Freerider und Gelegenheitsnutzer konzipiert, die hauptsächlich in gesicherten Skigebieten unterwegs sind und eine einfache Möglichkeit suchen, im Notfall geortet zu werden.
Stärken:
Schwächen:
Wer sich für das FREERIDE entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass es sich primär für Situationen eignet, in denen schnelle externe Hilfe gewährleistet ist. Für alle, die abseits der Zivilisation unterwegs sind oder die Verantwortung für die Suche nach Verschütteten übernehmen müssen, empfiehlt sich der Griff zu einem 2- oder 3-Antennen-LVS-Gerät.
Das Pieps FREERIDE ist eine gute Basislösung, die in ihrem spezifischen Einsatzbereich zuverlässige Dienste leistet. Es bietet eine sinnvolle Ergänzung für Freerider, die ihre Sicherheit erhöhen wollen, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.